Mittwoch, 20. November 2013

Segeln und den Krankenhausaufenthalt habe ich nun auch schon hinter mir!

Das erste große Abenteuer erwartete mich nun endlich, es ging eine Woche segeln! Freitag holte mich Yannik aus Blenheim ab. Ein Freund, den ich aus Nelson kannte und durch den ich zu diesem Segeltrip gelangt bin. Aber erstmal hieß es am Freitag noch ab in den Irish Pub, Happy Hour ausnutzen und sich von den ganzen Leuten, die ich in Blenheim gefunden habe verabschieden. Danach ging es nach Picton, zur Marina. Dort haben Yannik und ich uns schonmal das Boot mit dem es die nächsten Tage auf See geht angeschaut und waren von der Marina total begeistert. Wieder gab es das Meer direkt vor unserer Nase und dahinter die Hügel, die von achönen Nebelwolken umgeben waren.
Am nächsten Morgen trafen wir uns mit unserem Skipper Greg und Devin, der dritte Deutsche mit an Bord. Die ersten Vorbereitungen wurden getroffen, wie zum Beispiel die Segel an den Mast gehängt. Danach ging es einkaufen für die Woche, denn wir mussten uns ja schließlich fünf Tage selbst ernähren und selbst bekochen Am Abend ging es dann noch los, das kleine Hafengelände unsicher machen. Nachts schaut alles nochmal viel schöner aus, die Lichter legten den Hafen in eine wunderschöne Atmosphäre. Sonntag früh ging es dann endlich raus in die Marlborough Sounds. Bis zur Mittagszeit segelten wir. Dann hielten wir in der Bay of Caves, wo die ganzen Männer am Bord erstmal anfingen zu angeln. Yannik und Devin gingen dann noch Muscheln sammeln, die es direkt zum Mittagessen auch gab. Das war natürlich für mich gar nichts. Auch so stellte sich die Ernährung für mich auf dem Boot als etwas schwierig heraus. Es gab jeden Tag Muscheln. Dann ging es nochmal raus aus der Bucht, segeln und weiter in die Bucht, in der wir über Nacht bleiben wollten. Dort machten wir uns dann ein richtig schönes Abendbrot, Kartoffeln und Zwiebeln wurden mit Käse überbacken und dazu gab es dann noch Fleisch. Zum Nachtisch gab es heiße Schokolade, Bier und Rum. Wir ließen es uns richtig gut gehen. Am nächsten Morgen fingen wir Deutschen an, das Boot zu säubern. Denn wir bezahlten für diesen Trip nichts, sollten uns nur an der Essensbezahlung beteiligen und das Boot etwas putzen und polieren. Meine Aufgabe war also das polieren der Chromstangen am Boot. Dabei habe ich mir ausversehen einen Angelhaken in den Arm gerammt. Das fand unser Skipper Greg gar nicht lustig, er war der Meinung, dass wir zurück fahren sollen, denn den Angelhaken kann man ja nicht einfach so heraus ziehen, denn er hat ja einen kleinen Widerhaken an dem einen Ende. Der Skipper hatte gesprochen, also wurde das auch getan. Mir ging es dabei die ganze Zeit super, den Haken in meinem Arm habe ich gar nicht gespürt. In Picton zurück, ging es mit dem Auto weiter nach Blenheim zurück, wo ich grade erst hergekommen bin. Dort im Krankenhaus bekam ich eine örtliche Beteubung und der Haken wurde an der Seite wo der Widerhaken dran ist heraus gedrückt und der kleine Haken abgeschnitten, sodass der ganze Angelhaken aus dem Arm gezogen werden konnte. Bezahlen musste ich für den Krankenhausaufenthalt gar nichts und auch so waren die Schwestern und Ärzte dort sehr gut und entspannt drauf. Nach dieser Aktion ging es dann auch wieder zurück nach Picton zum Boot. Und am nächsten Tag sollte es wieder ins Meer zuruück gehen. (:
Am 19. November ging es wieder los in die See. Während des Segeln hatten wir dann sogar noch einen kleinen Plausch mit der Wasserpolizei, die einfach mal nur wissen wollten, wer wir sind und was wir machen. Am Nachmittag hat Devin einen Hai gefangen, der Jackpot! Dieser wurde auch direkt am Abend zubereitet und gegessen. Da habe ich mir dann auch mal ein Stück gegönnt, was super lecker war. Doch bevor es Abendbrot gab sind Yannik, Devin und ich an Land gegangen. Dort wurden dann erstmal wieder Muscheln gesammelt, Bier getrunken und der späte Nachmittag genossen.
Das Wetter ist sehr wechselhaft auf dem Meer. Wenn die Sonne mal richtig scheint, wird es sofort heiß. Ist die Sonne jedoch weg, kann es sein, dass es ganz schnell kalt und windig wird.
Der nächste Tag wurde richtig entspannend. Wir lagen alle zusammen in der Sonne, sind ins Wasser gesprungen und haben uns abgekühlt. Danach ging es wieder los segeln. Dabei haben wir einen Kabeljau gefangen, der auch wieder sofort am Abend frisch gekocht und lecker zubereitet gegessen wurde. Großes Highlight an diesem Tag war noch, dass Yannik einen zwei Meter Octopus gefangen hat. Wir haben ziemlich lange überlegt, ob wir ihn töten sollen. Octopusse sind hier im Laden sehr teuer, deswegen haben wir uns gegen sein Leben und für den Tod entschieden. Schnell noch gegooglet, wie man einen Octopus getötet wird und dann wurde es auch getan. Am Abend, als es schon dunkel war saßen wir draußen auf dem Deck mit Schokolade und dem Rum und betrachteten den wunderschönen Sternenhimmel. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen, es war einfach eine wundervolle Atmosphäre, auf einem Boot mitten im Wasser zu sein und sich die Sterne anschauen zu können.
Der nächste Tag war voller Aktion. Als erstes gingen Yannik, Devin und ich an Land, um eine Wanderung zu machen. Erst ging es einen kleinen Berg hoch, von dort aus hatte man in die eine Richtung einen wunderschönen Blick über die Ship Cove hinaus auf den Pazifik und in die andere Richtung hin konnte man das ganze Land und die Marlborough Sounds sehen, in denen wir die letzten Tage umher gesegelt sind. Auf der anderen Seite des Hügels ging es dann wieder runter. Unten angekommen haben wir uns etwas ausgeruht. Danach ging es wieder zurück zum Boot,also erstmal den Hügel hoch und auf der anderen Seite wieder runter. Auf dem Boot gab es dann Octopus, den habe ch zwar probiert, war aber gar nicht mein Ding. Nachmittags ging es nochmal aus der Bucht heraus, segeln. Dabei hatten nicht nur wir das Boot immer unter Kontrolle, sondern auch mal das Boot uns. Da haben wir uns sehr erschrocken, als wir plötzlich mit der einen Seite im Wasser lagen. Und Greg war dabei unten in der Kajüte und konnte uns nicht wirklich helfen in dem Moment. Es war plötzlich eine Böe aufgekommen und Devin, der grade am, Steuer war, wusste nicht, wie er auf die Schieflage des Bootes reagieren sollte. Mit einem Schrecken in den Knochen ging es dann auch bald wieder zurück in eine Bucht. Die letzte Nacht auf dem Boot!
An unserem letzten Segeltag ging es nochmal raus für fünf Stunden segeln. Gegen frühen Nachmittag haben wir in der Marina von Picton angelegt. Wir machten und alle zusammen noch einen wunderschönen letzten Abend auf dem Boot. Yannik, Devin und ich haben uns sehr viel unterhalten.
Für den nächsten Tag hieß es nur noch, dass Boot säubern und gegen frühen Nachmittag ging es dann auch zurück nach Blenheim und wieder in den Arbeitstag zurück.

Küsse nach Deutschland!

Freitag, 15. November 2013

Nelson ist schon lange Geschichte!

Am ersten November hieß es für Marie und mich das erste Mal trampen. Das klappte super gut, wir waren innerhalb einer Stunde und 45 Minuten in dem etwa 115 km entfernten Blenheim. Die ersten Tage gingen wir hier total ruhig an. Da man aber in der Stadt kaum etwas unternehmen kann, tönten Marie und ich uns die Haare. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ich habe jetzt dunklere, vielleicht sogar einen Touch schwarze Haare.

Die nächsten Tage ging es immer um 6 früh raus, da wir uns einen Job suchen mussten. Nach zwei Tagen war es auch so weit. Unser erster Job auf einem Vineyard. Das Arbeiten ist zwar körperlich anstrengend, aber wenn das Wetter gut ist, macht es auch richtig Spaß. Im Moment arbeiten wir immer zehn Stunden am Tag, wovon eine in Pausen aufgeteilt ist. Für die Arbeit bekommen wir den Mindestlohn, dass sind umgerechnet 8 Euro in der Stunde. Da wir jetzt immer in der Woche arbeiten und abends nur noch Abendbrot essen und müde ins Bett fallen, kann ich nur vom letzten Wochenende berichten.

Letzten Freitag mussten wir bud rubbing bei der Arbeit machen. Das ist die härteste Arbeit, die man auf einem Vineyard machen kann. Man muss sich an jeder Pflanze herunter bücken und die neuen Triebe ganz unten am Stamm abreißen. Und dieses herunter bücken 10 Stunden am Tag ist schon sehr belastend für den Körper. Deswegen ging am Freitag abend erst einmal gar nichts mehr. Ich lag nur noch im Bett und hab mich nicht mehr bewegen können. Dafür wurde Samstag um so besser. Zwar lag ich den Tag über auch nur im Bett, weil mir die Beine, der Rücken und die Schultern weh taten, aber abends ging es dann mit anderen deutschen Freunden aus dem Hostel in einen Club feiern. Das war eine ganz andere Erfahrung. Die Clubs machen hier zum Beispiel schon um drei zu, da geht dann gar nichts mehr. Außerdem darf man in den Städten in der Innenstadt auf der offenen Straße kein Alkohol trinken. Die Musik die dort gespielt wurde war durch und durch gemischt, es gab für jeden etwas. Und die Übergänge von einem Lied zum nächsten waren auch nicht so Top, aber was soll’s. Es war auf jeden Fall mal ein anderes Erlebnis.

Am Sonntag ging es dann mit der Gruppe an den Strand. Wir sind ungefähr 10 Deutsche, die sich einfach gut verstehen und dann unternimmt man eben auch mal was. Wir waren an der Robin Hood Bay (bitte alle mal GoogleMaps aufrufen und nachschauen). Dort war das Wasser richtig klar und wir waren alle baden. Der Wind jedoch, der von den Bergen hinunter geweht kommt ist ziemlich eisig, deswegen hält man es nicht lange im Wasser aus. Deswegen lagen wir dann nur noch am Strand. Irgendwann kam dann der Hunger bei jedem auf und es ging zu Dominos, eine Pizzeria. Und damit war das Wochenende leider auch schon vorbei.

Montag ging es dann wieder arbeiten. Und so vergingen die Tage sehr schnell, mal mit gutem Wetter, mal mit schlechtem. Das ist hier jeden Tag immer total anders. Heute, am Freitag habe ich mir mal frei genommen, um den Blog aufzufrischen, Bilder zu sortieren. Und Sachen zu packen. Denn die nächste Woche wird ein Abenteuer! Ich werde segeln fahren in den Marlborough Sounds. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwarten wird.

Also, wie ihr daheim gebliebenen sehen könnt, geht es mir hier wundervoll und ich genieße jeden Moment. Deswegen kommt der Blog grade etwas zu kurz, dass bitte ich zu entschuldigen.

Eure Rebecca

Sonntag, 27. Oktober 2013

Da bin ich wieder!

Nach elf wunderschönen Tagen in Neuseeland habe ich mir gedacht, euch an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen.(:
Im Moment bin ich immernoch in Nelson (ich erwarte, dass jz jeder GoogleMaps aufruft) in einem Hostel untergebracht. Hier sind auch viele Deutsche, so wie Marie und Yannik, mit denen ich sehr viel unternehme. Wenn das Wetter gut ist geht es raus an die frische Luft, zum Countdown - hier sowas wie ein Supermarkt - günstige Lebensmittel einkaufen, an einen Strand oder Park ausruhen und in den Tag einfach hinein leben. Wenn das Wetter aber mal nicht so mitspielt, was hier super schnell und plötzlich passieren kann, dann sitzen wir im Hostel im Gemeinschaftsraum und schauen uns Filme an.
Bis jetzt war ich hier auf dem Central Point of New Zealand, auf Rabbit Island und an der Cable Bay. Und Freitag war ein Rugby-Spiel, wo ich mit einigen von den Deutschen war.
Mit dem Essen ist das hier auch so eine Sache. Lebensmittel sind allgemeinen teurer als in Deutschland, aber vor allem auch Fleisch und Milchprodukte. Bedeutet für uns Backpacker aus möglichst günstigen Dingen was nahrhaftes zu Essen zu zaubern. Gestern gab es zum Beispiel Pfannkuchen, den Tag davor selbstgemachte Kartoffelpuffer... Heut Abend leisten wir uns etwas und machen leckeren grünen Spargel. Ansonsten gilt selbstgebackenes Brot noch als Grundnahrungsmittel, das Toast ist hier ein Hauch von nichts.

Ich liebe dieses Lebensart hier total und fühle mich total wohl. Ich genieße jeden Tag hier in vollen Zügen. Es ist alles so locker und stressfrei, man kann einfach in den Tag hineinleben. Und wenn man keine Lust mehr auf eine Stadt hat, dann zieht man eben weiter in den nächsten Ort.

Der Plan für die nächste Woche ist, bis Freitag hier in der Stadt zu bleiben und dann nach Blenheim zu trampen um dort hoffentlich Arbeit zu finden! Und dann heißt es erstmal arbeiten und Geld verdienen bis Ende Dezember, um dann nur noch reisen zu können.

Liebste Grüße aus dem sonnigen Nelson, eure Rebecca

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Sight Seeing in Singapur

Die letzten Tage war ich viel in Singapur unterwegs. Das Wetter hier ist sehr unterscheidlich. Mal regnet es ganz stark und es ist kühl, ein anderes Mal ist es schwül und unerträglich wärm und ein anderes Mal ist es einfach nur warm, also so eine Art trockene Hitze, die auch sehr erträglich und am angenehmsten ist.
Ich bin viel mit Hop On & Hop Off - Bussen durch die Stadt gefahren und hab dabei einiges von der Stadt gesehen. Am ersten Tag war ich im Fort Canning Park und wurde dort gleich von einem Einheimischen aufgegriffen, der mir einige Pflanzen in diesem Park zeigte. Danach ging es alleine weiter auf der Orchard Road, die Shopping Meile schlechthin.
Am nächsten Tag, Sonntag, ging es mit einem der Sightseeing Busse durch Little India und Chinatown. Abends bin ich in den "Garden of the Bay" gelaufen. Dort stehen zentral sogenannte Supertrees. Zwei werden durch einen Skywalk verbunden, auf dem ich auch war. Es dämmerte bereits, deswegen war die Aussicht sehr schön. Langsam begannen die Hochhäuser zu leuchten, der Flyer blinkte. Gegen um acht fing dann eine Lichter Show in dem Park mit den Supertrees an, dass war atemberaubend! Eine Komposition von Musik und Lichterspielen wurden dargeboten.
Montag ging es wieder durch die Stadt und abends zu dem Marina Bay Sands. Abends, wenn es anfängt zu dämmern, ist die Stadt einfach viel schöner als am Tage. Marina Bay Sands ist ein Gebäude mit drei hohen Türmen die oben durch eine Terrasse verbunden werden. Dort oben gibt es auch eine Plattform für Besucher. Von dort hat meine eine super Aussicht. In der einen Richtung hin über das angrenzende Meer und die vielen Schiffe, die dort vor der Küste liegen. Und in der anderen Richtung das ganze Hinterland und im Vordergrund die Skyline mit vielen Hochhäusern und dem Esplanade. Danach hatte ich mich an die Bay gesetzt und um acht fing eine weiter andere Laser Show an. Diese war auch wieder total schön. Nachdem diese zu Ende war ging es wieder zurück ins Hostel.
Gestern lag ich lange im Bett. Abends wollte ich eine Moonlight Tour mitmachen. Dafür hatte ich auch schon eine Karte, als sie dann jedoch anfangen sollte, wurde mir gesagt, sie könne nicht stattfinden, da die Muslime ein Fest feiern und einige Straßen gesperrt sein würden. Also hatte sich diese Tour leider für mich erledigt. An Stelle der Tour ging ich kurz zum Raffles Hotel. Das Gebäude ist wirklich wunderschön und die Restaurants sehen schon von außen sehr vornehm aus. Danach ging es zum Fluss und ich fuhr auf einem Flusscruiser mit. Diese Tour dauerte etwa eine Stunde und da ich danach noch etwas Zeit hatte, ging ich noch in eine Bar, um den einheimischen Cocktail zu trinken, den Singapur Sling. Mir persönlich hat er nicht so gut geschmeckt, er war mir zu bitter.
Heute früh musste ich dann meine Sachen packen. Da ich noch etwas Singapurische Dollar übrig hatte ging es für mich Shoppen. Dazu fuhr ich nochmal extra zum Suntec City, dort hatte ich schon einige interessante und schöne Läden gesehen. Nachdem ich dort war ging es nach Chinatown um einige Andenken, wie zum Beispiel Postkarten zu kaufen.
Nun sitze ich noch im Hostel und warte darauf, dass die Zeit vergeht und der Flug kommt und meine Reise einen Schritt weiter geht.
Supertrees-im-Garden-by-the-Bay
Skyline-
Laser-Show

Freitag, 11. Oktober 2013

Hallo ihr Lieben!

Nach einem ereignisreichen Flug von Deutschland aus nach Singapur habe ich mein erstes Ziel erreicht, das Hostel "Rucksack Inn" in Singapur.
Nach dem Abschied ging es erstmal nach Frankfurt mit dem Flugzeug. Dort angekommen, hieß es zum richtigen Gate finden. Das geht schwerer als gedacht, denn erst nach Treppen steigen, Rollbänder fahren und 20 min laufen durch ein ziemlich ausgestorben Flughafenteil kam ich am richtigen Gate an. Dort noch schnell die Stimmen von Mama, Papa und Freddy gehört und dann ging der lange Flug los.
Es stellte sich heraus, dass die Frau, Andrea, neben mir, zwar Deutsche ist und auch in Deutschland wohnt, ihr Freund aber in Singapur. Sie war super freundlich zu mir und wir haben uns unterhalten und auch abgemacht, dass wir auf dem Flughafengelände in Singapur zusammen bleiben und wir gemeinsam schauen, wo ich hin muss, um zum Hostel, welches in Chinatown liegt, zu gelangen. Auf dem Flug hab ich ein zwei Filme geschaut und viel geschlafen. Insgesamt ist zum Flug zu sagen, dass er sehr ruhig verlief und fliegen ist doch gar nicht soo schlimm. (:
Am Flughafen angekommen, ging es als erstes zur Passkontrolle. Ich war wirklich sehr froh, jemanden an meiner Seite zu haben, der sich dort in dem Flughafengelände auskannte, ich hätte das alleine nie gefunden. Wir sind so ungefähr eine viertel Stunde gelaufen. Hinter der Passkontrolle waren dann sofort die Gepäckbänder. Der Koffer von Andrea kam ganz am Anfang schon angefahren, aber auf meine Tasche musste ich warten... und warten... und warten. Bestimmt eine halbe Stunde. Dann sah ich ihn endlich, nahm ihm vom Band und sah, dass der Stoff an einer Stelle etwas eingerissen ist. Was ich da noch mache, muss ich mir noch überlegen. Mit allen Koffern, Jacken und Kamera ging es raus, dort wartete schon Daniel, der Freund von Andrea. Der konnte jedoch nur Englisch, was mich natürlich sofort dazu brachte, erste Wörter anzuwenden. Die Beiden waren so nett und haben mich mit in ihrem Taxi mitgenommen und mich direkt zu meinem Hostel fahren lassen! So ein Glück! Mit der schweren Tasche in der Metro wäre das wahrscheinlich nicht so reibungslos abgelaufen. Angekommen im Hostel, sah mir eine ewig lang schienende Treppe entgegen. Doch auch hier hatte ich wieder Glück, mir half ein junger Mann, der zum Hostel gehört. Das Zimmer bezahlt, ging es dann auch gleich dort hin. Der Raum besteht aus einem Bett und einem Spiegel und noch ein wenig Platz, sodass mein Koffer gerade so noch rein passt. Kurz gesagt: das Zimmer ist fast ein nichts. Aber da ich eh nur zum Schlafen ich mich hier aufhalten werde, ist das nicht all zu schlimm.
An der Rezeption habe ich mich gleich nach Angeboten wie Hop-On & Hop-Off erkundigt. Die Dame hat mir super viele Sachen erklärt und war im allgemeinen super nett. Hier musste ich mich natürlich auf Englische unterhalten, was super ging! Und ich hab sie auch immer verstanden.
Nach dieser kleinen Einführung wollte ich mich sofort auf die Straße wagen und das Informations-Zentrum, was hier ganz in der Nähe sein soll laut Karte, suchen. Jedoch stellte sich das als recht schwierig heraus. Ich wusste nicht in welche Richtung ich gehen muss, dann gab es mal Fußgängerampeln und an der nächsten Kreuzung gab es die nur auf der anderen Straßenseite. Das Prinzip, was dahinter steckt, habe ich noch nicht verstanden. Oktoberfest-wird-auch-in-Singapur-gefeiert Auf dem Weg zum Info-Stand kam ich an einem Oktoberfest vorbei (ich dachte, ich sei in Singapur, nicht in Bayern). Da haben sich sogar auch einige Männer in solche Trachten gesteckt. Das wird hier als Anlass zu einem riesen Event genutzt. Ich bin sogar an einem Restaurant vorbei gelaufen, wo extra groß dran stand "Oktoberfest 2013".
Irgendwann bin ich auch bei dem Info-Stand angekommen, der stellte sich aber als Reinfall dar. Kaum irgendwelches Material und kein Mensch weit und breit, der einem Fragen beantworten hätte können. Also machte ich mich wieder auf zum Hostel. nachts-in-Singapur-1 Das dauerte diesmal nicht so lange, weil ich langsam raus habe, wie das hier so angeordnet ist. Es wird übrigens hier ziemlich schnell dunkel, deswegen waren viele Lichterketten schon an, was ein tolles Bild am Flussufer ergab.
Zur Stadt Singapur... es fühlt sich an wie ein riesen Resort und nicht wie eine normale Stadt. Es ist überall sehr sauber und an jeder freien Ecke stehen grüne Pflanzen und Bäume. Die Menschen, die ich bis jetzt getroffen haben, waren sehr offen und freundlich mir gegenüber. Ich denke, ich werde hier noch ein paar schöne Tage haben und hoffentlich ganz viel von der Stadt sehen.

Mit liebsten Grüßen aus Singapur,
eure Rebecca

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