Segeln und den Krankenhausaufenthalt habe ich nun auch schon hinter mir!
Das erste große Abenteuer erwartete mich nun endlich, es ging eine Woche segeln! Freitag holte mich Yannik aus Blenheim ab. Ein Freund, den ich aus Nelson kannte und durch den ich zu diesem Segeltrip gelangt bin. Aber erstmal hieß es am Freitag noch ab in den Irish Pub, Happy Hour ausnutzen und sich von den ganzen Leuten, die ich in Blenheim gefunden habe verabschieden. Danach ging es nach Picton, zur Marina. Dort haben Yannik und ich uns schonmal das Boot mit dem es die nächsten Tage auf See geht angeschaut und waren von der Marina total begeistert. Wieder gab es das Meer direkt vor unserer Nase und dahinter die Hügel, die von achönen Nebelwolken umgeben waren.
Am nächsten Morgen trafen wir uns mit unserem Skipper Greg und Devin, der dritte Deutsche mit an Bord. Die ersten Vorbereitungen wurden getroffen, wie zum Beispiel die Segel an den Mast gehängt. Danach ging es einkaufen für die Woche, denn wir mussten uns ja schließlich fünf Tage selbst ernähren und selbst bekochen Am Abend ging es dann noch los, das kleine Hafengelände unsicher machen. Nachts schaut alles nochmal viel schöner aus, die Lichter legten den Hafen in eine wunderschöne Atmosphäre. Sonntag früh ging es dann endlich raus in die Marlborough Sounds. Bis zur Mittagszeit segelten wir. Dann hielten wir in der Bay of Caves, wo die ganzen Männer am Bord erstmal anfingen zu angeln. Yannik und Devin gingen dann noch Muscheln sammeln, die es direkt zum Mittagessen auch gab. Das war natürlich für mich gar nichts. Auch so stellte sich die Ernährung für mich auf dem Boot als etwas schwierig heraus. Es gab jeden Tag Muscheln. Dann ging es nochmal raus aus der Bucht, segeln und weiter in die Bucht, in der wir über Nacht bleiben wollten. Dort machten wir uns dann ein richtig schönes Abendbrot, Kartoffeln und Zwiebeln wurden mit Käse überbacken und dazu gab es dann noch Fleisch. Zum Nachtisch gab es heiße Schokolade, Bier und Rum. Wir ließen es uns richtig gut gehen. Am nächsten Morgen fingen wir Deutschen an, das Boot zu säubern. Denn wir bezahlten für diesen Trip nichts, sollten uns nur an der Essensbezahlung beteiligen und das Boot etwas putzen und polieren. Meine Aufgabe war also das polieren der Chromstangen am Boot. Dabei habe ich mir ausversehen einen Angelhaken in den Arm gerammt. Das fand unser Skipper Greg gar nicht lustig, er war der Meinung, dass wir zurück fahren sollen, denn den Angelhaken kann man ja nicht einfach so heraus ziehen, denn er hat ja einen kleinen Widerhaken an dem einen Ende. Der Skipper hatte gesprochen, also wurde das auch getan. Mir ging es dabei die ganze Zeit super, den Haken in meinem Arm habe ich gar nicht gespürt. In Picton zurück, ging es mit dem Auto weiter nach Blenheim zurück, wo ich grade erst hergekommen bin. Dort im Krankenhaus bekam ich eine örtliche Beteubung und der Haken wurde an der Seite wo der Widerhaken dran ist heraus gedrückt und der kleine Haken abgeschnitten, sodass der ganze Angelhaken aus dem Arm gezogen werden konnte. Bezahlen musste ich für den Krankenhausaufenthalt gar nichts und auch so waren die Schwestern und Ärzte dort sehr gut und entspannt drauf. Nach dieser Aktion ging es dann auch wieder zurück nach Picton zum Boot. Und am nächsten Tag sollte es wieder ins Meer zuruück gehen. (:
Am 19. November ging es wieder los in die See. Während des Segeln hatten wir dann sogar noch einen kleinen Plausch mit der Wasserpolizei, die einfach mal nur wissen wollten, wer wir sind und was wir machen. Am Nachmittag hat Devin einen Hai gefangen, der Jackpot! Dieser wurde auch direkt am Abend zubereitet und gegessen. Da habe ich mir dann auch mal ein Stück gegönnt, was super lecker war. Doch bevor es Abendbrot gab sind Yannik, Devin und ich an Land gegangen. Dort wurden dann erstmal wieder Muscheln gesammelt, Bier getrunken und der späte Nachmittag genossen.
Das Wetter ist sehr wechselhaft auf dem Meer. Wenn die Sonne mal richtig scheint, wird es sofort heiß. Ist die Sonne jedoch weg, kann es sein, dass es ganz schnell kalt und windig wird.
Der nächste Tag wurde richtig entspannend. Wir lagen alle zusammen in der Sonne, sind ins Wasser gesprungen und haben uns abgekühlt. Danach ging es wieder los segeln. Dabei haben wir einen Kabeljau gefangen, der auch wieder sofort am Abend frisch gekocht und lecker zubereitet gegessen wurde. Großes Highlight an diesem Tag war noch, dass Yannik einen zwei Meter Octopus gefangen hat. Wir haben ziemlich lange überlegt, ob wir ihn töten sollen. Octopusse sind hier im Laden sehr teuer, deswegen haben wir uns gegen sein Leben und für den Tod entschieden. Schnell noch gegooglet, wie man einen Octopus getötet wird und dann wurde es auch getan. Am Abend, als es schon dunkel war saßen wir draußen auf dem Deck mit Schokolade und dem Rum und betrachteten den wunderschönen Sternenhimmel. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen, es war einfach eine wundervolle Atmosphäre, auf einem Boot mitten im Wasser zu sein und sich die Sterne anschauen zu können.
Der nächste Tag war voller Aktion. Als erstes gingen Yannik, Devin und ich an Land, um eine Wanderung zu machen. Erst ging es einen kleinen Berg hoch, von dort aus hatte man in die eine Richtung einen wunderschönen Blick über die Ship Cove hinaus auf den Pazifik und in die andere Richtung hin konnte man das ganze Land und die Marlborough Sounds sehen, in denen wir die letzten Tage umher gesegelt sind. Auf der anderen Seite des Hügels ging es dann wieder runter. Unten angekommen haben wir uns etwas ausgeruht. Danach ging es wieder zurück zum Boot,also erstmal den Hügel hoch und auf der anderen Seite wieder runter. Auf dem Boot gab es dann Octopus, den habe ch zwar probiert, war aber gar nicht mein Ding. Nachmittags ging es nochmal aus der Bucht heraus, segeln. Dabei hatten nicht nur wir das Boot immer unter Kontrolle, sondern auch mal das Boot uns. Da haben wir uns sehr erschrocken, als wir plötzlich mit der einen Seite im Wasser lagen. Und Greg war dabei unten in der Kajüte und konnte uns nicht wirklich helfen in dem Moment. Es war plötzlich eine Böe aufgekommen und Devin, der grade am, Steuer war, wusste nicht, wie er auf die Schieflage des Bootes reagieren sollte. Mit einem Schrecken in den Knochen ging es dann auch bald wieder zurück in eine Bucht. Die letzte Nacht auf dem Boot!
An unserem letzten Segeltag ging es nochmal raus für fünf Stunden segeln. Gegen frühen Nachmittag haben wir in der Marina von Picton angelegt. Wir machten und alle zusammen noch einen wunderschönen letzten Abend auf dem Boot. Yannik, Devin und ich haben uns sehr viel unterhalten.
Für den nächsten Tag hieß es nur noch, dass Boot säubern und gegen frühen Nachmittag ging es dann auch zurück nach Blenheim und wieder in den Arbeitstag zurück.
Küsse nach Deutschland!
Am nächsten Morgen trafen wir uns mit unserem Skipper Greg und Devin, der dritte Deutsche mit an Bord. Die ersten Vorbereitungen wurden getroffen, wie zum Beispiel die Segel an den Mast gehängt. Danach ging es einkaufen für die Woche, denn wir mussten uns ja schließlich fünf Tage selbst ernähren und selbst bekochen Am Abend ging es dann noch los, das kleine Hafengelände unsicher machen. Nachts schaut alles nochmal viel schöner aus, die Lichter legten den Hafen in eine wunderschöne Atmosphäre. Sonntag früh ging es dann endlich raus in die Marlborough Sounds. Bis zur Mittagszeit segelten wir. Dann hielten wir in der Bay of Caves, wo die ganzen Männer am Bord erstmal anfingen zu angeln. Yannik und Devin gingen dann noch Muscheln sammeln, die es direkt zum Mittagessen auch gab. Das war natürlich für mich gar nichts. Auch so stellte sich die Ernährung für mich auf dem Boot als etwas schwierig heraus. Es gab jeden Tag Muscheln. Dann ging es nochmal raus aus der Bucht, segeln und weiter in die Bucht, in der wir über Nacht bleiben wollten. Dort machten wir uns dann ein richtig schönes Abendbrot, Kartoffeln und Zwiebeln wurden mit Käse überbacken und dazu gab es dann noch Fleisch. Zum Nachtisch gab es heiße Schokolade, Bier und Rum. Wir ließen es uns richtig gut gehen. Am nächsten Morgen fingen wir Deutschen an, das Boot zu säubern. Denn wir bezahlten für diesen Trip nichts, sollten uns nur an der Essensbezahlung beteiligen und das Boot etwas putzen und polieren. Meine Aufgabe war also das polieren der Chromstangen am Boot. Dabei habe ich mir ausversehen einen Angelhaken in den Arm gerammt. Das fand unser Skipper Greg gar nicht lustig, er war der Meinung, dass wir zurück fahren sollen, denn den Angelhaken kann man ja nicht einfach so heraus ziehen, denn er hat ja einen kleinen Widerhaken an dem einen Ende. Der Skipper hatte gesprochen, also wurde das auch getan. Mir ging es dabei die ganze Zeit super, den Haken in meinem Arm habe ich gar nicht gespürt. In Picton zurück, ging es mit dem Auto weiter nach Blenheim zurück, wo ich grade erst hergekommen bin. Dort im Krankenhaus bekam ich eine örtliche Beteubung und der Haken wurde an der Seite wo der Widerhaken dran ist heraus gedrückt und der kleine Haken abgeschnitten, sodass der ganze Angelhaken aus dem Arm gezogen werden konnte. Bezahlen musste ich für den Krankenhausaufenthalt gar nichts und auch so waren die Schwestern und Ärzte dort sehr gut und entspannt drauf. Nach dieser Aktion ging es dann auch wieder zurück nach Picton zum Boot. Und am nächsten Tag sollte es wieder ins Meer zuruück gehen. (:
Am 19. November ging es wieder los in die See. Während des Segeln hatten wir dann sogar noch einen kleinen Plausch mit der Wasserpolizei, die einfach mal nur wissen wollten, wer wir sind und was wir machen. Am Nachmittag hat Devin einen Hai gefangen, der Jackpot! Dieser wurde auch direkt am Abend zubereitet und gegessen. Da habe ich mir dann auch mal ein Stück gegönnt, was super lecker war. Doch bevor es Abendbrot gab sind Yannik, Devin und ich an Land gegangen. Dort wurden dann erstmal wieder Muscheln gesammelt, Bier getrunken und der späte Nachmittag genossen.
Das Wetter ist sehr wechselhaft auf dem Meer. Wenn die Sonne mal richtig scheint, wird es sofort heiß. Ist die Sonne jedoch weg, kann es sein, dass es ganz schnell kalt und windig wird.
Der nächste Tag wurde richtig entspannend. Wir lagen alle zusammen in der Sonne, sind ins Wasser gesprungen und haben uns abgekühlt. Danach ging es wieder los segeln. Dabei haben wir einen Kabeljau gefangen, der auch wieder sofort am Abend frisch gekocht und lecker zubereitet gegessen wurde. Großes Highlight an diesem Tag war noch, dass Yannik einen zwei Meter Octopus gefangen hat. Wir haben ziemlich lange überlegt, ob wir ihn töten sollen. Octopusse sind hier im Laden sehr teuer, deswegen haben wir uns gegen sein Leben und für den Tod entschieden. Schnell noch gegooglet, wie man einen Octopus getötet wird und dann wurde es auch getan. Am Abend, als es schon dunkel war saßen wir draußen auf dem Deck mit Schokolade und dem Rum und betrachteten den wunderschönen Sternenhimmel. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen, es war einfach eine wundervolle Atmosphäre, auf einem Boot mitten im Wasser zu sein und sich die Sterne anschauen zu können.
Der nächste Tag war voller Aktion. Als erstes gingen Yannik, Devin und ich an Land, um eine Wanderung zu machen. Erst ging es einen kleinen Berg hoch, von dort aus hatte man in die eine Richtung einen wunderschönen Blick über die Ship Cove hinaus auf den Pazifik und in die andere Richtung hin konnte man das ganze Land und die Marlborough Sounds sehen, in denen wir die letzten Tage umher gesegelt sind. Auf der anderen Seite des Hügels ging es dann wieder runter. Unten angekommen haben wir uns etwas ausgeruht. Danach ging es wieder zurück zum Boot,also erstmal den Hügel hoch und auf der anderen Seite wieder runter. Auf dem Boot gab es dann Octopus, den habe ch zwar probiert, war aber gar nicht mein Ding. Nachmittags ging es nochmal aus der Bucht heraus, segeln. Dabei hatten nicht nur wir das Boot immer unter Kontrolle, sondern auch mal das Boot uns. Da haben wir uns sehr erschrocken, als wir plötzlich mit der einen Seite im Wasser lagen. Und Greg war dabei unten in der Kajüte und konnte uns nicht wirklich helfen in dem Moment. Es war plötzlich eine Böe aufgekommen und Devin, der grade am, Steuer war, wusste nicht, wie er auf die Schieflage des Bootes reagieren sollte. Mit einem Schrecken in den Knochen ging es dann auch bald wieder zurück in eine Bucht. Die letzte Nacht auf dem Boot!
An unserem letzten Segeltag ging es nochmal raus für fünf Stunden segeln. Gegen frühen Nachmittag haben wir in der Marina von Picton angelegt. Wir machten und alle zusammen noch einen wunderschönen letzten Abend auf dem Boot. Yannik, Devin und ich haben uns sehr viel unterhalten.
Für den nächsten Tag hieß es nur noch, dass Boot säubern und gegen frühen Nachmittag ging es dann auch zurück nach Blenheim und wieder in den Arbeitstag zurück.
Küsse nach Deutschland!
rebecca ell - 20. November, 08:42

Segeln in seiner schönsten Form ...
p.s.: Hattest du meine Email zu deinem Geburtstag eigentlich bekommen? Wäre schade, wenn nicht.
L.G. Annett & Henrik & Lenny